Die alltäglichen Toten

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Zigaretten töten

Tabakkonsum ist viel gefährlicher als jedes Grippevirus, als am Straßenverkehr teilzunehmen oder mit einem Ehepartner zusammen zu leben. Es gilt laut Krebsforschungszentrum als die wichtigste (vermeidbare) Krebsursache. Wenn Sie also einen qualvollen Tod sterben wollen, dann rauchen Sie ruhig weiter. Denn es trifft NICHT die Anderen. Sondern Sie. Das ich nicht zu denen gehöre, die von einem harten Schicksal getroffen werden, ist eine Grundannahme eines jeden (gesunden) Menschen. Aber es wird Sie treffen. Und auch Ihre Kinder, oder Ihren Hund, oder den Schmusetiger, die jede Zigarette mitrauchen. Denn nicht jeder Tote, der am Rauchen stirbt, hat selbst an der Zigarette gezogen und Ihr Tierarzt bestätigt Ihnen, wie gefährlich Zigarettenrauch für Haustiere ist. Vielleicht nicht für Fische. Aber sicher bin ich mir da nicht.

Das weiß mittlerweile eigentlich jeder. Aber warum ist das Aufhören dann so schwer? Der Verstand mit seiner großen Vernunft und den guten Argumenten ist dafür. Dann muss es doch leicht sein, diesem Drang, sich eine anzustecken, zu widerstehen?

Ist es aber nicht. Allein das Ritual des Rauchens hat einmal einen richtig guten Zweck erfüllt, erfüllt ihn bei den meisten Rauchern bis heute immer noch. Zum Beispiel die kleine Pause zwischendurch, die den Energiehaushalt wieder auffrischt. Genau das ist das ganz besonders teuflische am Nikotin: Es gaukelt dem Gehirn eine Dopaminausschüttung vor. Dopamin kann unser Körper selber herstellen. Es stimuliert unsere Sinne, unsere gute Laune, unsere Leistung. Morgens sorgte es dafür, dass unsere Ur-Vorfahren aufstanden und jagen gingen. Heute sorgt es dafür, dass wir aufstehen und zur Arbeit gehen. Und Abends wirkt Nikotin beruhigend, schlaffördernd. Wie kann das sein? Hier setzt das Nikotin an den Serotoninrezeptoren im Gehirn an. Das ist das Hormon, das uns mehr ausgeglichen und zufrieden macht. Je nachdem, wie tief Sie inhalieren, erhalten Sie das eine oder das andere Resultat. So tolle Ergebnisse erzielt Nikotin im biochemischen Haushalt unseres Gehirns. Aber wehe, es fällt weg! Dann leiden wir, weil nicht genug vom Serotonin da ist. Oder wir leiden, weil nicht genug Dopamin da ist. Wir haben Entzugserscheinungen. Diese können eigentlich gut ausgehalten werden, dieses absolut rasende Verlangen, wie es bei Heroin z.B. vorkommt, macht ein Nikotinentzug nicht. Trotzdem vermeiden Sie diese kurzen Unannehmlichkeiten und leiden lieber am morgendlichen schleimigen Husten, einer grauen schlecht durchbluteten Haut, einem permanenten Energiemangel, weil das Blut keinen Sauerstoff transportiert und vielem mehr. Es gibt also viele richtig gute Gründe, es sein zu lassen. Das sagt der Verstand. Wenn Sie dann noch mit der richtigen Methode (wie Hypnose, Werte klären, u.s.w.) Körper, Unterbewusstsein und Ihre Seele mit in das Unterfangen einbeziehen, ist es ganz leicht.

Mit dem Rauchen aufhören ist gar nicht so schwer, wie es für Sie im Moment den Anschein hat. Sie bekommen das sehr gut hin, besonders dann, wenn Sie annehmende Unterstützung erfahren. Fragen Sie Ihren Coach.

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