Gesundheit

19. Feb. 2021 - 21. Feb. 2021 | 18:00 Uhr

Manchmal kommen wir an unsere Grenzen. Das ist vielleicht ganz bewusst so gewählt, wenn da ein steiler Berg ist, der erklommen werden will aber die letzten Meter schaffen wir nur mit zusammen gebissenen Zähnen und äußerster Willenskraft.

Bei einer ernsthaften Erkrankung, wie z.B. einer Krebserkrankung, kommen wir ungewollt und absolut ungeplant, ganz schnell an unsere Grenzen. Diese können im mentalen Bereich liegen, weil wir uns plötzlich mit unserer Sterblichkeit auseinander setzen müssen, im körperlichen, weil die Therapie alle Kräfte verzehrt, oder weil die Menschen in unserem sozialen Umfeld nicht so sind, wie wir das jetzt brauchen.

Begleitend kann der Austausch in einer Gruppe sehr hilfreich sein, auch mit Menschen, die andere Erkrankungen haben. Aber hier darf auch mehr passieren.

Laut dem Stress- und Gesundheitsforscher Aaron Antonovsky gibt es keine Gesundheit. Es gibt aber auch keine Krankheit. Er sagt, wir alle bewegen uns in einem Kontinuum, mit einer Seite Gesundheit und der anderen Seite, der Krankheit. Manchmal sind wir mehr in Richtung der Krankheit unterwegs, manchmal mehr in Richtung der Gesundheit. Auch wenn ein Organ erkrankt ist, ist die überwältigende Mehrheit des Organismus dennoch gesund.

Diesen und anderen mentalen Mechanismen werden wir uns in diesem Workshop nähern:

Verstehen, Handhaben, Sinn. Das sind die drei Grundpfeiler der Salutogenese (der Gesundheitsentstehung) von A. Antonovsky.


Freitag 18.00 Uhr – 21.00 Uhr
Samstag von 8.00 – 17.00 Uhr
Sonntag von 8.00 – 17.00 Uhr

Wenn Sie es wünschen, bringen Sie bitte Ihren Lieblingsstift, einen schönen Schreibblock und bequeme Schuhe oder dicke Socken mit. Schreibmaterial ist aber auch vorhanden.

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Buchungen sind für diese Veranstaltung nicht mehr möglich.

Veranstaltungsort

Hamburg
Brahmfelder Chaussee 100
Hamburg

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